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USAF 479th Tactical Fighter Wing Lockheed F-104G Starfighter
1954 erlebte der von Lockheed gebaute „Starfighter“ seinen Erstflug. Der Abfangjäger verhielt sich mit Überschallgeschwindigkeit wie ein Rennauto, litt aber unter eingeschränkter Einsatzflexibilität. So wurden von der US Air Force auch entgegen ursprünglicher Planung nur 300 Exemplare beschafft. In Deutschland hingegen wurde der „Starfighter“ in einer weiter entwickelten Version als Allzweckjäger ein, nicht unumstrittener Erfolg. Die Cockpitkanzel dieses Modells der US Air Force ist in geöffneter und geschlossener Form darstellbar.
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JASDF-203rd Hikotai, Komatsu AB Lockheed F-104J Starfighter
Auch bei der Japan Self Defence Force (jp. Koku Jietai) wurde 1960 die Entscheidung getroffen, Lockheeds Starfighter als Standard-Abfangjäger einzuführen. Den ersten drei noch bei Lockheed gefertigten Modellen folgten bis 1967 178 bei Mitsubishi in Lizenz produzierte F-104J. Diese Version entsprach prinzipiell der deutschen F-104G, so auch das Original zu diese Modell mit der Registration 56-8673.
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Royal Air Force DA2 Test aircraft No 43 Sqd Eurofighter EF-2000 Typhoon
Die DA2 mit der Kennung ZH588 der britischen Royal Air Force war der erste Einsitzer-Typhoon des Vereinigten Königreichs und startete erstmals im April 1994 ab dem Stützpunkt Warton in der Grafschaft Lancashire. Sie war offiziell der No. 43 Squadron im schottischen Leuchars unterstellt und trägt mit einem Kampfhahn das Wappentier der Einheit auf dem Leitwerk. Im Januar 2008 wurde die Maschine ins Royal Air Force Museum in Hendon bei London überführt und ist dort ausgestellt. Das Modell im Maßstab 1:200 ist auf 1.500 Exemplare limitiert.
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Luftwaffe JaBoG 32 Panavia Tornado ECR "Lechfeld Tigers"
Der Allzweckjäger, auch „Multi Role Combat Aircraft“ genannte, Tornado entstand 1969 als Folge der Gründung eines deutsch-, italienisch- englischen Konsortiums. Heraus kam ein Kampfflugzeug mit zwei ebenfalls gemeinsam entwickelten Triebwerken des Typs RB-199, die mit Nachbrennern gewaltige 7.200 kg Schub entwickelten und den Jet auf zweifache Schallgeschwindigkeit pusten konnten. Bemannt mit zwei Piloten konnte die Tornado tatsächlich sehr viele Vorgängermodelle ablösen, allen voran die berüchtigten „Starfighter“. Ein besonders effektives Derivat beschaffte die deutsche Luftwaffe mit 35 Exemplaren der Aufklärungsversion „ECR“, versehen mit allen elektronisch gesteuerten Einrichtungen wie Radar, Kameras oder Wärmespürern, die selbst streichholzschachtelgroße Objekte erkennen. So auch das Original zu diesem Modell, die im bayrischen Lechfeld stationierte und zu den „Lechfeld Tigers“ gehörende 46+45. Sie gehört zur 1. Staffel des JaboG32 ECR-Geschwaders.
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Slovak Air Force - Mikoyan MiG-29AS
Die Slowakei betreibt eine recht kleine Luftwaffe, deren Hauptmuster die sehr schlagkräftige MiG-29 ist. Diese wurden vor kurzem rundum modernisiert und erhielten einen neuen Anstrich, mit der sie unter anderem auch auf der diesjährigen ILA in Berlin zu sehen war.
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US Navy VF-84 F-14A Tomcat "Black Bunny"
Eine komplett schwarz lackierte, auch „Vandy One“ bezeichnete F-14A, mit der die Erpobungseinheit VX-4 seinerzeit in die Öffentlichkeit trat, sorgte 1990 für Aufsehen. Sie flog mit dem „Black Bunny“, dem Logo des Männer-Magazins Playboy als Staffelzeichen der VX-4 auf dem Leitwerk, das aber nach dem so genannten „Tailhook Skandal“ Anfang der neunziger Jahre von den Flugzeugen entfernt wurde. Grund war das Bemühen um eine Imagekorrektur der Navy, nachdem es 1991 bei einer Veranstaltung der amerikanischen Navy-Flieger zu Alkoholexzessen und sexuellen Entgleisungen gegenüber den weiblichen Gästen kam. Das Modell der „Vandy One“ darf den „Black Bunny“ noch tragen und erscheint in zwei Varianten mit der Artikelnummer 550239 mit geschlossenem Cockpit und mit der Artikelnummer 550314 in limitierter Auflage von 1.000 Exemplaren mit geöffnetem Cockpit. Als solches macht es mit dem entsprechenden Herpa-Zubehör vor allem auf einem Diorama eine gute Figur.
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Midwest Express Air Dornier 328
Zehn Exemplare des kleinen deutsch-amerikanischen Regiojets mit der genauen Bezeichnung DO-328-300 fliegen unter der Regie der in Milwaukee residierenden Skyway Airlines unter dem heutigen Markennamen Midwest Connect. Auch wenn das Original mit der Registration N360SK noch unter dem Namen Midwest Express Airlines fliegt und auch das Modell entsprechend bedruckt ist, existiert er durch diverse Umstrukturierungen der Holdinggesellschaft Midwest Air Group eigentlich gar nicht mehr
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Welcome Air Dornier 328
Die 1995 in Innsbruck gegründete Welcome Air wurde zunächst als Geschäftsreise- und Sanitätsgesellschaft bekannt, deren „Gipsbomber“ verletzte Skifahrer in die Heimat flogen. Heute hat sie als Regionalfluggesellschaft die Funktionen der ehemaligen Tyrolean Air übernommen. Sie betreibt zwei Turboprops vom Typ DO328-100 und einen DO328-200Jet. Letzter mit der Registration OE-LJR „Aurora“ erscheint jetzt im Maßstab 1:200.
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British Airways / Sun Air Dornier 328
Technisch hervorragend, war der 328Jet von Fairchild Dornier sowohl in ihrer Turboprop-Version -100 als auch in der Jetversion -300 am Markt vorbei gebaut worden. Nur 83 Exemplare der -300 konnten verkauft werden, dann war der Konkurs des Herstellers nicht mehr zu vermeiden. Tragisch war das vor allem vor dem Hintergrund, dass pünktlich mit dem Rollout der chancenreichen 728 das finanzielle Fallbeil für Fairchild Dornier fiel. Die dänische Sun Air aus Billund operiert als Franchisenehmer zahlreiche 328-100 und -300 für British Airways, darunter auch die OY-NCM, die jetzt im Maßstab 1:200 erscheint.
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Delta Connection / ASA ATR-72-200
Atlantic Southeast Airlines, Tochtergesellschaft der Skywest Inc. mit Sitz in Atlanta, fliegt als regionale Zubringergesellschaft eine große Zahl von Flugzeugen für Delta Air Lines. Dazu gehören auch die letzten zwölf Turboprops vom Typ ATR-72-200, die ASA gegenwärtig noch als Delta Connection einsetzt. Das Original zu diesem auf 1.000 Exemplare limitierten Modell mit der Kennung N643AS wurde im Juni 1994 als letzte ihrer Art zugelassen.
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Air France / KLM Douglas DC-3
Zwei DC-3 hält der niederländische Verein DDA Classic Airlines flugtauglich. Seit der Fusion von Air France und KLM fliegt eine der beiden Maschinen mit der inoffiziellen Kennung F-BBBE in Sponsorenschaft beider Airlines mit den historischen Farben der KLM auf der einen und denen der Air France auf der anderen Seite.
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CSA Czech Airlines ATR-72-200
Erst im Juni kündigte Herpa mit dem Modell der A320 (Art-Nr. 509565) ein erstes Modell mit der neuen Livery der tschechischen CSA an. Jetzt folgt in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren die ATR-72 mit der Kennung OX-XFA.
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Continental Airlines Convair CV-440
Im Februar 1956 wurde die im texanischen Houston residierende Continental Airlines Launching Carrier der Spitzenversion der Convair Liner-Familie von General Dynamics. Die hieß CV-440 „Metropolitan“ und war neben der Douglas DC-6B das wohl beste von Kolbenmotoren angetriebene Verkehrsflugzeug der Welt. Über zwanzig CV-440 wurden bei Continental gut zehn Jahre lang eingesetzt, so auch das Original zu diesem Metall-Modell mit Baujahr 1956 und der Registration N90862.
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Northwest Airlines Boeing 787-8 "Dreamliner" mit Fahrwerk
Bereits im nächsten Jahr will Northwest Airlines die Boeing 787-8 sowohl auf transatlantischen als auch transkontinentalen Strecken einsetzen. Damit wird sie eine der ersten Fluggesellschaften sein, die den neuesten Jet von Boeing betreibt. 18 „Dreamliner“ sind bereits bestellt. Als erster wird wohl der mit der sinnigen Registration N787US an den Start gehen. Im Maßstab 1:200 bringt Herpa ihn jetzt schon heraus.
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USAFE Lockheed C-130 Hercules "37th Airlift SQD, Ramstein AB"
Die seit 1954 tausendfach produzierten Transportmaschinen C-130 haben ihr fünfzigjähriges Produktionsjubiläum längst erlebt und werden wohl auch ihr sechzigstes noch feiern. Das liegt an ihrer genialen Auslegung. Die gedrungen wirkende Hercules stemmt nicht nur eine Nutzlast von gut 20 Tonnen in die Luft, sondern wird in verschiedensten Versionen auch als Aufklärer und sogar Schlachtflugzeug eingesetzt. Mit der Hercules hält Lockheed einen Trumpf in der Hand, der noch lange stechen wird.
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US Coast Guard Lockheed C-130 Hercules
Im Gegensatz zum tristen Grau der zahlreichen Varianten der seit 1953 gebauten „Hercs“ der Air Force, operieren die etwa 40 Varianten der für den US-Küstenschutz eingesetzten HC-130 in einer auffällig rot-weißen Bemalung. Als solche dienen sie offiziell als Seenot-Rettungsflugzeuge (SAR) und Hubschrauber-Tanker. Außerdem werden sie zum Aufspüren der speziell aus Südamerika kommenden Drogenflugzeuge und -schiffe verwendet. Das Original zu diesem Modell ist unter der Kennung 1790 registriert, die auch das Gründungsjahr der US-Küstenwache markiert.
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Delta Air Lines McDonnell Douglas DC-8-51
Im Dezember 1963 nahm Delta Air Lines ihre erste DC-8-51 in Betrieb. 14 Maschinen wurden bestellt, unter ihnen auch das Original zu diesem auf 1.500 Exemplare limitierten Modell mit der Kennung N812E. 13 Jahre lang behielt Delta die kerosindurstigen Langstreckenjets in der Flotte, bis die Folgen der ersten Ölkrise ihren Einsatz nicht mehr zuließen.
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British Airways Boeing 747-400 "Botswana - Animals & Trees"
Eine der fünfzig geplanten Bemalungsvarianten, mit der British Airways ab 1997 im Rahmen ihrer so genannten „World Image Tail Designs“ ihre Flotte gestalten wollte, stammt aus Botswana. Die Künstlerin Cgoise Ntcoxo aus dem Stamm der Ncoakhoe aus der Kalahari-Wüste zeigt ein an ein Höhlengemälde angelehntes Bild. Insgesamt acht Flugzeuge der britischen Flotte trugen diese Bemalung, darunter die Boeing 747-400 mit der Kennung G-BNLZ. So wie auch die anderen „World Images“ mittlerweile verschwunden sind, ist auch dieses farbenfrohe Original längst nicht mehr zu sehen. Herpa verhilft der außergewöhnlichen Livery mit diesem Modell in limitierter Auflage zu einer Renaissance.
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